Eigentlich sollte es ja Apple’s Antwort auf Windows Vista ja schon im „Frühjahr“ 2007 geben.
Dass die Jungs aus Californien die Definition von „Frühling“ bis ins extreme dehnen werden (sprich Juni) war vielen schnell klar, da es selbst im „echten“ Frühling diesen¡ Jahres noch viel zu viele Probleme mit dem neuen Betriebssystem gab. Dann wurde, ich glaub irgendwann mitte April, verkündet, dass man mit OS X 10.5 deshalb nicht rechtzeitig fertig werden würde, da man temporär so viele Entwickler in die iPhone Abteilung versetzt habe, damit wenigstens dies planmäßig auf den Markt gebracht werden könne… Leopard gäbe es dann erst im Oktober.
Naja, jedenfalls war es dann letzten Freitag soweit, und die Mac-Gemeinde bekam endlich, worauf sie gewartet hatte. Aus meiner Sicht ein geniales, evolutionäres (nicht revolutionäres) Update zu einem ohnehin schon klasse Betriebssystem. Ich persönlich hatte mich am meisten auf Time Machine und Spaces gefreut. Quicklook auch tatsächlich zu nutzen muss man sich erstmal angewöhnen. Schneller ist es aber merklich (da sich sehr viel vor allem unter der Haube getan hat — was viele Leute übersehen).
I‘m a psychic amnesiac. I know in advance what I‘ll forget.
Mal wieder ein kleines, lustiges (bzw. eher „geekiges“) Lebenszeichen von mir…
Bei all der Arbeit im Moment, kam ich über ein unheimlich gut und ziemlich „anders“ geschriebenes Paper von David MacKay, mit dem Titel Gaussian Processes — A Replacement for Supervised Neural Networks?. Lustig, da man Formulierungen wie „Throwing mathematical precision to the winds, a Gaussian process can be described as […]“ oder „A page of algebra, which is left as an excercise for the enthusiastic reader, shows that […]“ verwendet.
Jedenfalls war die für meine Anwendung wohl wichtigste Formel das Papers die mit der Nummer 42…
Der eine oder andere mag es vielleicht gewusst haben — ich war ja letzte Woche auf der ISSPR07, der „5th Internation Summer School on Pattern Recognition“ in Plymouth (UK).
Sommerschulen dieser Art bestehen meistens darin, dass man in einer (manchmal auch 2) Wochen geballt in ein bestimmtes Thema eingeführt wird, und zwar von möglichst namhaften Forschen aus dem Gebiet.
Wir waren im Studentenwohnheim der Universität untergebracht und hatten Vollpension (inkl. Warteschlange). Zum Glück, denn jeden Tag hatte man in der Regel sechs bis acht (Zeit)Stunden Vorlesungen. Das hat ziemlich geschlaucht, und konnte nur durch gutes Englisches Bier kompensiert werden. [Kuriosum: in dem Pub dort gab’s sogar Wein aus dem Zapfhahn!]
Har har, langsam spricht’s sich rum, dass ich gerne photographiere…
Nachdem ich vor 2 Wochen schon die Sytembiologie Gruppe hier am Hamilton Institut abgelichtet habe (damit sie mal ein paar ordentliche Bilder für ihre Webseite haben, wann auch immer sie diese einbinden werden…), hat mich heute der gute Ben gefragt, ob ich von ihm nicht auch mal ein aktuelles, webseitentaugliches Bild schießen könnte.
Gerne doch! So wurde kurzerhand ein leeres Büro zum Studio umfunktioniert (naja, er hat sich vor eine grüne Tafel gesetzt, das war’s…) und schon hab ich mit meinem geliebten 50mm F/1.4 Objektiv und meinem externen Blitz drauflosgeknips :-) Hat zwar eine Weile gedauert, bis die Bilder „natürlicher“ wurden, aber das ist ja meistens so.
Nachdem wir dann die zwei schönsten Bilder ausgesucht haben, habe ich noch ein bissl mit dem Kollegen Photoshop dran rumgedoktort und heraus kam dieses chique Bild hier. Nett, oder?
When you know what you don‘t know, you are near to understanding
Heute war ein wichtiger Tag für’s Hamilton Institute, da sie für einen weiteren extrem wichtigen Förderungsantrag evaluiert wurden. (Wie das ausging, weiß man erst in ein paar Wochen.)
Im Zuge dessen war auch Prof. Raisch („Jörg“) zu Besuch, mein „Mentor“ aus Magdeburg/Berlin und jetziger „Doktor (Halb)vater“. Prof. Shorten („Bob“) und Prof. Middleton („Rick“) waren ja eh schon hier.
Was ist jetzt so besonders? Nun, diese Herren sich nicht nur unheimlich renommierte internationale Wissenschaftler und beeindruckende Persönlichkeiten, sondern auch die drei (aus akademischer Sicht) wichtigsten Menschen in meinem Leben — Jörg war fünf Jahre lang der wichtigste Professor für mich in Magdeburg1 und ist jetzt, zusammen mit Bob, einer meiner beiden Doktorväter. Bob hatte mich damals bei meiner Studienarbeit betreut und mich in vielen Aspekten des Lebens und meiner Zukunftsplanung sehr weise beraten. Rick hatte mir die wunderschöne und wichtige Zeit in Australien ermöglicht und meine Diplomarbeit betreut.
Dass ich diese drei Herren jemals zusammen auf ein Photo mit mir bekommen würde hätte ich mir nie Träumen lassen…!
Um sich nicht nur im Büro zu sehen, sondern auch mal wieder in lockerer Athmosphäre bei einem Bierchen zu sprechen hatte unsere liebe Sekretärin Rosemary vorgeschlagen, dass wir doch mal wieder eine Staff Night Out machen sollen, einen Betriebsausflug in den Pub sozusagen ;-)
Gesagt getan, gestern Abend war es dann so weit — ab in die „Market Bar“ nach Dublin.
Dort hatte ich dann genügend Gelegenheit, mit meinen beiden Betreuern Bob und Doug mal ein bisschen über Gott und die Welt zu plaudern, und auch mit Rick (meinem Betreuer damals in Australien, der jetzt hier nach Irland gezogen ist) ein bisschen rumzuwitzeln. Ein sehr netter Abend, ich hoffe, dass wir das bald mal wieder machen :-)
My best job was being a musician, but eventually I found I wasn‘t note worthy.
So, endlich hab ich mich mal zusammenreißen können eine neue Folge Podpourri aufzunehmen… Sorry, dass das so lange gedauert hat, aber ich hatte einfach keinen Nerv gehabt in den letzten Wochen (Monaten).
Die Folge heutige ist hauptsächlich erstmal ein Update, was seit meiner Zeit in Australien alles so passiert ist. Diplomarbeit, Magdeburg, Italien, Berlin, Irland…
Außerdem spreche ich zum ersten Mal ein neues Projekt von Steffi und mir an: unser Podcastkrimi (www.podcastkrimi.de). Es handelt sich um einen Krimi, in Podcast-/Hörspielform, den Steffi und ich zusammen aufnehmen (sie in Brasilien, ich hier in Irland). Das spannende: Das ganze wird komplett in Eigenregie ausschließlich von ihr und mir gemacht (d.h. Story, Dialogbuch, Aufnahmen, etc.)… Wenn das nix ist ;-)
I haven‘t taken my Christmas lights down. They look so nice on the pumpkin.
Ich hatte ja schon Anfang Februar über mein neues Zimmer geschrieben — vorhin hab ich dann endlich mal meine Kamera mit hochgenommen und zwei Photos geknipst.
Auf dem einen von der Tür aus kann man gut meine drei chiquen Poster von Miles Davis, Dizzy Gillespie und Charlie Parker sehen, sowie ein bissl den Blick aus dem Fenster. Auf dem anderen Photo vom Fenster aus bekommt man nochmal eine andere Perspektive (was für ein wunderschöner leerer Satz).
Das Zimmer ist für 91 EUR (pro Woche!) also ziemlich klein, und ohne Weitwinkel wäre da nicht viel zu sehen gewesen. Die Größe juckt mich aber auch nicht wirklich, da ich da eh keine Zeit drin verbringe (außer mit schlafen halt ;-)).
Man wird’s kaum glauben, aber gestern war hier tatsächlich Pancake Day (a.k.a. Shrove Tuesday). Das ist traditionell der Dienstag unmittelbar vor Aschermittwoch — und bei uns heißt das vielerorts Fastnacht, in den USA z.B. Mardi-Gras usw.
Ich hab von sowas allgemein keine Ahnung (Nicola und Rebecca können mir das bestätigen), aber egal — es war trotzdem eine gute Ausrede meine Eierkuchen–Künste auszuleben (die ich von meinen Eltern bereits frühzeitig in die Wiege gelegt bekommen habe ;-)). Man schaue sich dazu am besten mal dieses Photoset an.
So machte ich in etwa einer Stunden diesen Stapel Eierkuchen, die allerdings sehr viel dünner waren, als ich sie sonst üblicherweise zubereite (damit auch alle hier im Institut was davon hatten und damit die Zubereitung schneller ging).
Gravity cannot be held responsible for people falling in love.
Ok, wie angekündigt geht’s ab jetzt wieder in Deutsch weiter — es scheinen doch deutlich mehr Leute mitzulesen, die kein Englisch verstehen, als Leute, die kein Deutsch verstehen…
Also, ab jetzt bin ich wieder wie gesagt in Irland, für zwei Jahre das ganze, um mit meiner Doktorarbeit weiterzukommen. Worum’s da geht erkläre ich lieber ein andern Mal ;-) Wie schon vor 18 Monaten (ich hatte damals meine Studienarbeit hier geschrieben) bin ich wieder am Hamilton Institute angestellt; wie damals auch werde ich wieder von Prof. Robert Shorten — “Bob&rdquo — betreut.
Noch sind meine 3 Kisten, die ich per Hermes verschickt hab, nicht hier, aber ich hoffe mal, dass die in der nächsten Woche eintrudeln. Bin ja nach wie vor eh noch wohnungslos, die Damen in der Wohnheimverwaltung warten ja noch darauf, dass ich Ihnen meinen Stundentenausweis zeige (ich kann mich aber nur mit der Hilfe der liebe Rosemary, unserer Sekretärin, einschreiben — und die kommt erst am Montag wieder). Ich hoffe (bete), dass noch was frei ist irgendwo in den Wohnheimen. Auf außerhalb Wohnen hab ich echt keinen Bock mehr…
Chickens: The only creatures you eat before they are born and after they are dead.