Seit nun gut 6 Monaten gibt’s endlich mal wieder eine französische Folge von Podpourri. Ich weiß, man glaubt’s kaum ;-)
Diese Folge wurde on the road (ok, im Wohnzimmer) aufgenommen — und zwar bei und mit Laetitia in London.
Laetitia ist eine alte Klassenkamaradin aus Berlin, die’s inzwischen nach London verschlagen hat. Dort arbeitet sie als Sektretärin des Chefs einer renommierten und alten Schweizer Bank — wow! Eigentlich wollte ich sie ein bissl dazu ausfragen, aber so weit kamen wir irgendwie nicht so recht. Haben uns wohl ein bissl verquatscht (ist auch die bisher längste Episode…). Auf jeden Fall eine lustige Aufnahme (wenn Ihr Französisch könnt ;-)), Laetit erzählt am Ende sogar einen Witz!
Eines der Lieder von gestern Abend. Nach zweieinhalb Monaten Proben war es endlich soweit — unser Jahresendkonzert vom Gospelchor. Das Beste: ich hatte sogar ein Solo, gleich im ersten Lied :-)
Die Aula Maxima war erstaunlich voll. Mit Kerzen und ein paar Scheinwerfern nett ausgeleuchtet — und natürlich unserem Gesang — war es ein wirklich schöner Abend, der leider viel zu schnell vorbei war (obwohl, danach ging es ja weiter in den Pub ;-)).
Das Konzert wurde auch aufgenommen (vom Tonmenschen, ich hab’s zur Sicherheit aber auch nochmal selbst mitgeschnitten). Mal sehen, wie die „ordentliche“ Aufnahme wird…
For sale: Braille dictionary; like new; must see to appreciate.
An meinem letzten „richtigen“ Tag in London sind wir morgens zum Hampton Court Palace gefahren. Das war (wenn ich mich recht entsinne) eine beliebte Sommerresidenz der Könige. Dort gabe es prunkvoll bemalte Gemächer, schöne Gärten und sogar ein echtes Labyrinth zu sehen.
Danach ging’s wieder zurück in die Stadt um ein Bad in der Menge beim Marathon zu nehmen (der just an diesem Tag war) und schließlich mal vor dem (irgendwie nicht so dollen) Buckingham Palace zu stehen.
Nachdem ich mir mein obligatorisches Hard Rock Cafe T-Shirt gesichert habe ging’s dann wieder zurück nach Haus, wo schon ein heißer Grill auf uns wartete :-)
Am Montag ging’s dann wieder recht unspektakulär zurück nach Maynooth. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz dolle bei Laetitia und Ihrer WG bedanke für die schönen Tage in dieser pulsierenden, quirligen und historischen Stadt!
Am Samstag ging’s dann zusammen mit Laetitia auf nach Greenwich, wo ja der weltberühmte und ein Stück weit auch recht wichtige Meridian durchläuft / festgelegt wurde… In dem Royal Greenwich Observatory haben wir eine sehr informative und nette eine Tour mitgemacht, die mir erstmals das (geographische) Länge / Breite Problem vor Augen geführt hat.
Auf dem Weg zur Fähre sind wir durch einen kleinen Markt gekommen, wo wir gleich Mittag gemacht haben. Dann ging’s wie gesagt mit Touri–Frachter wieder die Themse hoch zurück in die Stadt.
Dort sind wir dann um das Parlament (mit samt dem berühmten Glockenturm) gewatschelt und haben uns anschließend dann doch eine Fahrt mit dem London Eye (aus preislichen Gründen, die Säcke…) verkniffen…
Sooo, wieder zurück von meinem viertägigen Trip in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs…
Nachdem ich Donnerstag Abend bei Laetitia ankam, hat sie erstmal ein leckeres Dinner gezaubert und Ihr zauberhafter Mitbewohner Diego hat einen Wein spendiert. Was für ein Empfang!
Inzwischen hatte Laetitia Feierbaend und wir trafen uns um bei einem leckeren Japaner zu essen. Der Tag endete mit einem wohlverdienten Bierchen in einem brasilianischen Pub in Camden Town.
Da ich allein unterwegs war konnte ich mir auch ein bissl Zeit nehmen um mal ein paar nicht-ganz-so-tourihafte Photos zu knipsen. Meine Lieblingsbilder mit einem Wort beschrieben: „Farbstudie“, „Spirale“, „Kapelle“ und „Vogelschiss“.
Auf einer Party neulich meinte jemand, dass ich wie Bono (der Frontmann von U2) aussehen würde… Obwohl mir das (schon ein bissl) geschmeichelt hat — vor allem nach Vergleichen mit Frodo oder Harry Potter).
Irgendwie wollte ich das nicht so recht glauben. Also wurde eine Sonnenbrille aufgetrieben und ich sollte wie Bono gucken. Woher weiß ich, wie der guckt?! Ich finde, dass ich einfach nur eine große (riesige) Stirn habe…
Ahso, morgen geht’s übrigens für ein paar Tage nach London (juchuu!) Laetitia und Franzi (zwei alte Schulkamaradinnen) besuchen. Ist mein erstes Mal in London, und die Kamera ist schon scharf, hehe.
Ein Student wollte einen kleinen Dokumentarfilm über uns drehen, so als Jahres–Abschluss–Projekt (wenn der fertig ist werde ich ihn natürlich hier verlinken).
So durften wir bestimmt 10x den „Time Warp“ tanzen (ganz getreu dem Motto Leeet’s do the time warp agaaaaain…) und dann noch ein paar Einzelinterviews geben.
War zwar alles ziemlich gestellt (da wir ja nicht wirklich mehr proben mussten, das Stück ist ja schon passé), aber trotzdem nochmal lustig ;-)
Today I met with a subliminal advertising executive for just a second.
EDIT: Es kann sein, dass das Panorama nicht angezeigt wird (wenn mehrere Panorama–Applets auf einmal zu sehen sind). In diesem Fall bitte einmal auf den Titel dieses Eintrags kllicken!
Und noch ein weiteres Panorama, als Nachtrag zum Belfast–Trip: Ein Rundblick am „Giant’s Causeway“ (siehe auch diesen Eintrag).
Man glaubt kaum, wie aufwendig das ist, so ein Panorama zu erstellen, wenn man keine 2000 EUR Technik benutzt (die quasi alles auf einmal schafft). Ich mache alles mit kostenloser Open–source Software (http://hugin.sourceforge.net/), die mit der Benutzerfreundlichkeit kommerzieller Produkte leider nicht mithalten kann. Hier wäre mein Favorit der Realviz Stitcher, aber ich bin nicht bereit 99 EUR für eine Jahreslizenz (stundentenpreis!) zu zahlen.
Dieses Panorama entstand aus insgesamt 17 Bildern (zwei horizontale Streifen à 8 Hochkantbilder, die sich auf Höhe des Horzitonts überlappen, sowie ein Bild senktrecht nach oben). Die ursprüngliche Größe des Panoramas ist etwa 12000×6000 Pixel. Bissl viel für’s Internet… Hier sind es „nur“ sportliche 5600×2800 Pixel, aber Dank der neuen Version von Fulvio Senore’s weiterentwickelten PTviewer Applets ist es möglich das Quellbild in kleinere Kacheln aufzuspalten, die dann einzeln geladen werden (insgesamt 1,3 MB, aber heute hat ja so gut wie jeder eine Breitbandverbindung…).
Navigation (nochmal zur Erinnerung): Klicken + ziehen zum Bewegen, klicken + [Shift] oder [Strg] zum Zoomen.
Samstag Abend gab’s übrigens was für die Ohren… Ich war mit zwei Freunden in einem der Jazz–Pubs von Dublin, dem „JJ Smyth’s“.
Dort spielte eine irische Bluesband (sie hieß „Parchman Farm“ glaub‘ ich) einen soliden, routinierten, coolen Blues. Viel mehr gibt’s eigentlich nicht zu berichten, außer, dass wir den Nachtbus zurück nehmen mussten (der letzte reguläre Bus nach Maynooth fährt um 23:30 Uhr ab). Das heißt, die Rückfahrt kostete dann gute Laune bereitende 6 EUR (gegenüber 2,10 EUR normalerweise!).
Trotzdem war es ein netter Abend. Ahso, vorher hatte ich mich noch in Sachen Wanderrucksack umgeschaut und schlau gemacht. Letztendlich habe ich mich für den Berghaus Jalan 70+15 entschieden. Mehr dazu, wenn er hier ist (ich hab ihn im Internet dann doch ein paar Kröten bililger bekommen)…
The more you run over a dead cat, the flatter it gets.
EDIT: Es kann sein, dass das Panorama nicht angezeigt wird (wenn mehrere Panorama–Applets auf einmal zu sehen sind). In diesem Fall bitte einmal auf den Titel dieses Eintrags kllicken!
So, endlich hab ich es geschafft, das auch mal online zu stellen. Eine Panorama–Aufnahme vor der City Hall in Belfast.
Das besondere an diesem Panorama: es ist eines meiner ersten Panoramen mit (relativ) professionellem Panoramakopf (vor ein paar Wochen kam mein „Panosaurus“ an). EDIT: Mehr dazu hier.
Was das überhaupt ist und wozu es dient werde ich nochmal in Ruhe erklären. Erstmal nur soviel: ein Panoramakopf ermöglicht es einem deutlich bessere und „sauberere“ Panoramen zu knipsen… Zusammen mit meinem 10mm Weitwinkelobjektiv kann ich auch noch ein riesiges Sichtfeld abdecken (im Vergleich: hier ein Panorama aus Island noch mit meiner alten Kamera gemacht).
Chique, wa? Achso, Benutzung: Mit der Maus klicken und hin- und herziehen zum Bewegen, reingezoomt werden kann per [Shift] + Mausklick (rauszoomen per [Strg] + Mausklick…).
A right is not what someone gives you, it’s what no one can take from you.