
So, da bin ich wieder. Also Skifahren in Australien ist wirklich eine Erfahrung.
Zum einen ist der Schnee quasi ausschließlich künstlich, es ist eher grün als weiß um einen rum und die Abfahrten sind eher kurz… Wegen der Temperaturen fährt man Ski auch teilweise im T–Shirt, denn so richtig kalt wird’s auch irgendwie nicht.
Außerdem ist es ein verdammt teurer Spaß… Aber — es macht trotzdem eine Mordsgaudi, und wer kann schon behaupten im Juli und/oder in Austrlien skigefahren zu sein?
Ich war dort mit Michael und ein paar Kumpeln von ihm, wir hatten uns in Jindabyne eine kleine Ferienwohnung gemietet, ordentlich Bier organisiert und unseren Après–Ski–Spaß gehabt ;-)
Alles in allem ein teurer, aber geiler und dringend notwendiger Kurzurlaub :-) Ärgerlich nur, dass bei dem einzigen Mal, wo ich mich hingepackt habe (das war, als ich ‚nen Helicopter Sprung versucht hab), ich mir gleich noch ein paar Schrammen in der Visage zugelegt habe :-(
Lottery: A tax on people who are bad at math.
Posted at 17:08
. . . bin Skifahren das verlängerte Wochenende über :-) . . .
Posted at 18:45

Gestern Abend war eine kleine offizielle Veranstaltung von der Universität, um uns RoboCup Weltmeister zu ehren. Dort hat jeder im Team ein schönes Zertifikat vom Kanzler überreicht bekommen, ein paar der DVDs (die ich gemacht hab…) und einen University of Newcastle USB Stick (sehr schlicht, silbern, mit dem Uni–Logo drauf und 256MB drin).
Dazu gab’s Speis und Trank für umme, was wir auch kräftig ausgenutzt haben ;-) Danach ging’s dann noch weiter in die Bar on the Hill und der Abend wurde spät und feucht und fröhlich :-)
Everyone has a photographic memory. Some just don‘t have film.
Posted at 15:58

Gestern Abend, bei Chris‘ Abschiedsparty, ist mir plötzlich dieses Stück moderen Kunst aufgefallen…
Das hat ein Australier gemalt, der Craig (unten links).
Wie er darauf kam, was ihn dazu verleitet hat, oder woher er die deutschen Namen hat, weiß ich nicht. Alkohol war aber ganz sicher im Spiel…
Ich wünschte, ich könnte auch so malen . . .
Famous last words: Hey, no worries, it’s hibernating.
Posted at 21:17

Nach einem arbeitsreichen Wochenende gab’s heute Abend noch ein bissl Spaß. Naja, Spaß ist zu viel gesagt, es war Christian’s kleine Abschiedsparty. Er war mir ein guter Freund, Kumpel und Vertrauter geworden hier. Wir sind zusammen gereist, haben viel gefeiert und gequatscht, hey, wir hatten ja sogar einen Podcast zusammen aufgenommen!
Aber in Deutschland werde ich ihn auf jeden Fall besuchen fahren. Thanks Christian for the good time :-) I‘ll miss ya mate!
My spouse and I divorced over religious differences. I thought I was God, and she didn‘t.
Posted at 23:37

Ihr ganze Spam–Penner könnt mich mal!
Nach ein paar anfänglichen Bugs funktioniert das Skript nun endlich voll und ganz, und hat schon über 20 Versuche abprallen lassen, hehe :-)
Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange es dauert, bis es jemand selbst daran vorbeischafft. Aber erstmal sollte ich ja dann Fehlversuche registrieren (ich lasse diese jetzt mitprotokollieren, einfah aus Interesse ;-)), wo jemand tatsächlich versucht hat, irgendwelche Zeichen zu erkennen und einzugeben (im Moment haben die Skripte das noch nicht gerafft, dass es jetzt ein zusätzliches Feld auszufüllen gilt…)
Be kind to animals — take your boss out to lunch!
Posted at 23:57

Gestern gab’s eine riesen Überraschung im Posteingang. Mann, was hab ich mich gefreut hey !!!!!!!!!!!!!!
Es war eine Mail von einer netten Dame aus der Patentabteilung bei DaimlerChrysler, die mir mitteilte, dass meine (konzernintern sog.) „Erfindungsmeldung“ in ein echtes Patent formuliert (aus meinen 2,5 saloppen Seiten mach 8 rechtsfeste und patentamtskonforme Seiten) und bereits Ende Mai beim Patentamt eingereicht wurde…….! Freundlicherweise hat sie mir auch eine Kopie der Patentschrift mitgeschickt.
Ich hatte damals einen (anscheinend halbwegs guten) Einfall gehabt, ihn zu Papier und Form gebracht und dann bei der Patentabteilung eingereicht. Da das Ende Februar war, hatte ich die Sache schon fast vergessen gehabt und sowieso nicht erwartet, dass da jemals ein echtes Patent draus werden würde!
Ob nun allerdings was aus meiner Idee gemacht wird, weiß ich nicht. Aber wenn, dann wird man es in ein paar Jahren direkt und bewusst wahrnehmen (da man selber ein bissl was einstellen kann / muss :-)).
Ihr seht, ich halte mich bewusst bedeckt, da ein Patent nicht aus Jux ein Patent ist. Kleiner Wehmutstropfen ist, dass das Patent natürlich nicht auf meinen Namen läuft (sondern auf die DaimlerChrysler AG), für die Idee krieg ich aber trotzdem die Credits ;-)
Are there less than 52 weeks in a light year?
Posted at 21:09

So, heute hab ich ja das erste mal den Pass–Algorithmus auf dem Roboter (mit seinem deutlich weniger starken Prozessor) ausprobiert.
Die gute Nachricht ist, dass mein Algorithmus direkt und wie erwartet lief.
Die schlechte: trotz einiger Optimierungen ist er zu kostspielig, d.h. der Roboter friert (im Moment) für ganz ganz kurze Zeit ein, wenn er die Berechnung durchführt.
Mittelfristig ist das akzeptierbar, da jetzt erstmal eine ganze Reihe neuer Probleme (vor allem praktischer Natur) zu Tage kommen. Ultimativ sollte ich aber den Algorithmus wohl nochmal in C schreiben (nicht Python), da eine kompilierte C Binärdatei die Berechnungen sehr viel schneller schaffen würde als ein (interpretiertes) Python Skript…
Sorry für all den Techie–Talk…
Everything in excess! Moderation is for monks.
Posted at 23:51

So, die letzten paar Tage waren mal wieder eine konzentrierte und (zum Glück) äußerst erfolgreiche Arbeits–Phase.
Ich habe nicht nur den Pass – Entscheidungsfindungs – Algorithmus (aus Ermangelung eines besseren Ausdrucks) in Matlab soweit fertig geschrieben, sondern ihn auch erfolgreich in Python portieren können (der Programmiersprache, in der ein Großteil der Robotersoftware geschrieben ist).
Matlab ist ein äußerst nützliches und eigentlich schon Standard–Tool für Ingenieure, mit dem man sehr schnell und vor allem komfortabel potentielle Lösungen für seine Probleme ausprobieren bzw. finden kann. Tricky wird’s aber, wenn man die Lösung dann in eine „richtige“ Programmiersprache gießen will, wie z.B. Python. Hauptgrund: viele Funktionen sind in Matlab von Haus aus drin und abrufbar (zum Beispiel ein Maximal–Wert in einer Matrix finden) — in einer Brot–und–Wasser Programmiersprache allerdings muss jeder Furz von Hand geschrieben werden.
Naja, jedenfalls „tut’s“ jetzt (wie wir damals bei Daimler gesagt haben), und morgen werde ich das Programm zum ersten Mal auf den Robotern testen . . . Drückt mir die Daumen!
Univeristy is a fountain of knowledge…and the students are there to drink.
Posted at 23:02

Gestern Abend gab’s mal wieder eine kleine Reise in die Vergangenheit: Eierkuchen (oder für Euch Nichtberliner: Pfannkuchen).
Mir war nach Eierkuchen, also, Mädels eingeladen und die Pfanne geschwungen! Lecker, lecker war’s, und der billige Weißwein hat noch zusätzlich zur Stimmung beigetragen :-)
Famous last words: I‘ll get a world record for this!
Posted at 22:17